Studium - Studienbeginn ab WS 2013/14


Studieninfos - Lehramt an Mittelschulen

Der Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule ist der einzige Lehrstuhl in Bayern, der sich spezifisch der Ausbildung von MittelschullehrerInnen widmet.

Unterstützt werden wir dabei durch die beiden bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Sie werden nicht nur theoretisch und wissenschaftlich fundiert auf Ihre spätere Berufstätigkeit vorbereitet, sondern erhalten immer wieder die Möglichkeit, universitäre Lehre und schulische Realität in verschiedenen Kontexten zu verknüpfen.

Die Unterstützung und Begleitung in der Ausbildung Ihres Handlungsrepertoires für das spätere Arbeitsfeld Mittelschule entspricht dem innovativen Ansatz der Berufsfeldbezogenheit. Neben der Ausbildung spezifischen Fachwissens, legen wir großen Wert auf Forschendes Lernen, die Gestaltung innovativer Lernumgebungen und die Förderung von Schlüsselkompetenzen.

Für Studienanfänger ab dem Wintersemester 2013/14 umfasst das Studium des Lehramts an Mittelschulen an der FAU folgende vom Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Mittelschule betreuten Module:

  • Basismodul
  • Lehren und Lernen in der Mittelschule (LLM)
  • Spezifische Handlungskompetenzen in der Mittelschule (SHM)
  • Seminare, die in den Freien Bereich eingebracht werden können

 

Hier finden Sie die Modulübersicht und die Modulbeschreibungen sowie einen Musterstudienplan. Viele Informationen bietet auch der aktuelle Flyer.

 

Das gesamte und aktuelle Seminarangebot im SS 2017 finden Sie hinter folgendem Link:

http://univis.uni-erlangen.de/form?__s=2&dsc=anew/tlecture&tdir=philos/haupts&anonymous=1&ref=tlecture&sem=2017s&__e=255

(bitte ggf. „Trotzdem versuchen“ klicken)

 

Beschreibung der Module:

Basismodul

Das Basismodul setzt sich aus der Vorlesung „Grundlagen des Unterrichtens und Erziehens in der Mittelschule“ und dem Seminar „Basiswissen und grundlegende Kompetenzen eines Mittelschullehrers/ einer Mittelschullehrerin“ zusammen.

Lernziele des Moduls:

Die Studierenden haben ein grundlegendes Verständnis der Kernbereiche Unterrichten, Erziehen, Beurteilen, Innovieren und kennen Ansätze und didaktische Konzepte zur Umsetzung in der Mittelschule. Sie kennen Grundlagen des Umgangs mit Heterogenität und erhalten Einblick in Möglichkeiten der Umsetzung von Inklusion.
Die Studierenden kennen Bildungsziele und Möglichkeiten zur Umsetzung. Sie erhalten Einblicke in Theorien, Ergebnisse der Bildungsforschung und Konsequenzen für Unterricht und Erziehung im Kontext der Mittelschule.
Sie sind in der Lage, das Schulsystem in Bayern und die Mittelschule als Schulform zu erfassen und die damit verbunden Möglichkeiten und Grenzen darzustellen.

 

Lehren und Lernen in der Mittelschule (LLM)

Sie wählen jeweils ein Seminar aus dem Bereich „Unterrichtsdidaktik und Methodik in der Mittelschule (UnivIS-Kennzeichnung: UdiMe)“ und dem Bereich „Umgang mit Heterogenität und Inklusion (UnivIS-Kennzeichnung: HeIn)“

Lernziele des Moduls:
Die Studierenden kennen und verstehen didaktische und methodische Grundlagen des Lehrens und Lernens und können diese auf mittelschulspezifische Lehr- und Lernsituationen übertragen.
Sie können Lernvoraussetzungen analysieren.
Sie können fachliche, soziale und personale Förderbedürfnisse erkennen und Folgerungen ableiten.

 

Spezifische Handlungskompetenzen in der Mittelschule (SHM)

Sie wählen insgesamt zwei Seminare aus folgenden drei Bereichen (pro Bereich nur ein Seminar möglich):

Bereich „Inter- & intrapersonale Kompetenzen (UnivIS-Kennzeichnung: InInKo)“
Lernziele des Bereichs:
Die Studierenden sind in der Lage eigene Erfahrungen, insbesondere die im Seminarkontext gemachten, zu reflektieren und für die Gestaltung von Lehr-, Lernumgebungen zu nutzen. Sie können Lernsituationen gestalten, um Schüler in ihrer Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz zu fördern.

Bereich „Kooperation und Ressourcenorientierung (UnivIS-Kennzeichnung: KoRe)“
Lernziele des Bereichs:
Die Studierenden kennen Herausforderungen und spezifische Problemlagen von Kindern und Jugendlichen. Sie sind in der Lage diese Phänomene unter Einbeziehung von Fachliteratur und in Kooperation mit schulischen und externen Partnern zu erörtern.

Bereich „Transitionskompetenz (UnivIS-Kennzeichnung: Trans)“
Lernziele des Bereichs:
Die Studierenden können die erworbenen didaktisch-methodischen, sowie pädagogischen Kenntnisse und Fertigkeiten auf die Bedingungen des Systems Schule übertragen.

 

Freier Bereich

In der LPO I § 22, Abs. 2, Nr. 1 (insb. Buchstabe h) ist die Grundlage des "Freien Bereichs" gelegt. Die Verankerung in der LAPO ist noch in der Planung.

Dennoch gilt bereits jetzt folgender Fakt: Die Studierenden im Studiengang "Lehramt an Mittelschulen" haben 5 ECTS-Punkte im "Freien Bereich".

Einschränkend gilt LPO I § 38, Nr. 1 e (Nachweis von 3 Leistungspunkten aus dem Bereich Berufsorientierung; Studierende, die Arbeitslehre studieren, erbringen diesen Nachweis im Rahmen ihres Studiums).

An der FAU wird dies nach Rücksprache mit dem Büro für Qualitätsmanagement wie folgt geregelt:

  • Studierende, die AWT in der Dritteldidaktik haben, müssen die Basisqualifizierung Berufsorientierung nicht belegen (das wäre eine Dopplung der Inhalte) und haben dementsprechend 5 ECTS Punkte im "Freien Bereich"
  • Studierende, die AWT nicht in der Dritteldidaktik haben, müssen die Basisqualifizierung Berufsorientierung belegen (3 ECTS Punkte) und haben folglich 2 ECTS Punkte im "Freien Bereich"

Im "Freien Bereich" können nach §22 Abs. 2 Zif. 1h LAPO Veranstaltungen aus der eigenen Fächerkombination gewählt werden.
Es gilt die Wahl weiterer Veranstaltungen aus dem Angebot

  • der Haupt-/Mittelschulpädagogik
  • der Schulpädagogik
  • der Allgemeinen Pädagogik
  • der Pädagogischen Psychologie
  • des Unterrichtsfachs
  • und der studierten Dritteldidaktiken.

 

 Übersicht Freier Bereich im Lehramt an Mittelschulen

 

 

 

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